Q10 MAGIC POWER FACHINFORMATIONEN

Q10 Magic Power-Produkt für eine dauerhafte Leistung ohne Reue

Nahrungsergänzungsmittel decken ein Feld unterschiedlicher Substanzen  und Substanzmischungen, z.B. als Naturstoffextrakte ab, die für die reguläre Funktion einer Zelle  unbedingt notwendig sind. Dazu gehören Vitamine, Aminosäuren, essentielle Faktoren, Fettsäuren, Proteine und Pflanzenauszüge. Hierbei ist die Bioverfügbarkeit ein wichtiges Kriterium, d.h. in wieweit eine Substanz aus dem Darm in das Blut und von dort in die Zelle gelangen kann, um dort die eigentlich gewünschte Wirkung überhaupt erst entfalten zu können.

Und weil viele Nahrungsergänzungsmittel fettlöslich sind, werde sie über die von einem dünnen Wasserfilm überzogenen Epithelschicht des Darmes schlecht aufgenommen. Erst mit Hilfe der Gallensäure gelingt dieser Vorgang im täglichen Leben. Um jedoch das Lösungsverhalten von Nahrungsergänzungsmitteln von z.B. Q10 Magic Power zu erhöhen, kann die Wasserlöslichkeit einer ansonsten nur in Fett löslichen Verbindung verstärkt werden, so dass mehr von dem Wirkstoff aufgenommen wird und dieser nicht ungenutzt ausgeschieden wird. Hierzu gehören z.B. die Ω 3-Fettsäuren und besonders ist der wichtige Co-Faktor zur Zellvitalität das Q10 aber auch die Vitamine A, D und E zu nennen, die vom Blut aufgenommen, anschließend der Zelle zur Verfügung stehen.

Im vorliegenden Fall hat es die Entwicklungsfirma  mit Hilfe eines von ihr eigens entwickelten Verfahren geschafft, die ansonsten nur übliche Resorptionsquote von < 5% bei den so lebenswichtigen Wirkstoff Q10 im Q10 Magic Power auf > 40% zu steigern, sodass auch die zusätzlichen in der Lösung enthaltenen Vitamine D und E eine nachgewiesene größere Resorptionsquote aufweisen.

Neben einem Nachlassen der körpereigene Produktion von Q10 ab dem 20. Lebensjahr sind bisher sind folgende Erkrankungen in der Medizin bekannt, die mit einem Defizit von Q10 einhergehen: 

  • Koronare Herzkrankheit, Angina pectoris 
  • Herzschwäche (je höher das Stadium, desto ausgeprägter der Mangel) 
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden/ -Erkrankungen 
  • Arteriosklerose / Arterienverkalkung 
  • Chronische Erschöpfung (Burnout-Syndrom, Chronic Fatigue Syndrom) 
  • Chronische Lungenerkrankungen (Asthma, chronische obstruktive Bronchitis) 
  • Übergewicht, erhöhte Fettwerte (Adipositas) 
  • Diabetes mellitus (besonders mit Polyneuropathie) 
  • Lebererkrankungen mit eingeschränkter Syntheseleistung 
  • Morbus Parkinson (je schwerer, desto weniger Q10), Muskelschwäche 
  • Morbus Alzheimer 
  • Tinnitus (hier finden sich besonders niedrige Q10-Spiegel) 
  • Migräne, Kopfschmerzen 
  • Tumorerkrankungen, Krebs, Chemotherapie 
  • Hypercholesterinämie (insbesondere, wenn mit Statinen therapiert wird) 
  • Mitochondrien-Defekt 
  • Zahnfleischerkrankungen, Parodontose 
  • Hauterkrankungen 
  • Augenerkrankungen (z.B. Grauer Star) 
  • Rheumatoide Arthritis 

Im Rahmen der Vorbeugung dient Q10 besonders bei degenerativen Herzerkrankungen wie z.B. der Herzinsuffizienz bei Menschen im mittleren und hohen Alter, wobei neuere Studien belegen, dass der Q10-Spiegel im Gewebe adipöser (fettleibiger) Menschen – verglichen mit denen von normalgewichtigen Personen, deutlich erniedrigt ist. 

Durch Wiederherstellung eines ausreichenden Q10-Spiegel, der beim Gesunden zwischen 1.5 bis 2,0 mg/ml im Blut beträgt (Tabelle), kann der gesteigerte Bedarf mit Hilfe von Q10 Magic Power gedeckt werden, der sich dann positiv auf den Krankheitszustand auswirkt und ein Fortschreiten der Krankheit verhindert bzw. vorbeugend wirkt. Ein Schaden ist unter der Einnahme von Q10 Magic Power (selbst bei versehentlicher Überdosierung) nicht zu erwarten, zumal Nebenwirkungen nicht bekannt sind. 

Q10-Spiegel

Zu der Bedeutung von Q10 schreibt die Internationale Coenzym Q10 Assoziation: 

„Zahlreiche Patienten-Studien belegen, dass die Einnahme von Coenzym Q10 die Therapie unterschiedlicher Herzleiden erfolgreich unterstützt. So konnten Patienten, die Coenzym Q10 erhielten, zum Teil ihre maximale Herzleistung wieder erreichen und berichteten von einer deutlichen Erhöhung der körperlichen Aktivität und Lebenszufriedenheit. Bei der Behandlung des akuten Herzinfarktes wurde gezeigt, dass bei Patienten, die zusätzlich Coenzym Q10 einnahmen, das Risiko weiterer Herzprobleme (plötzlicher Herztod, erneuter Herzinfarkt) erheblich gesunken ist. 

Auch bei Herzrhythmusstörungen und Ischämischen Herzkrankheiten (= Probleme mit den Herzkranzgefäßen, z.B. Angina pectoris) unterstützte die ergänzende Behandlung mit Coenzym Q10 die Verbesserung des Krankheitsbildes bis hin zum vollständigen Verschwinden der Probleme.“ Dies wird auch durch das Deutsches Ärzteblatt (101, Ausgabe 38 vom 17.09.2004, Seite A-2541 / B-2146 / C-2063) unterstrichen, die zu Q10 bemerkt: 

„…Coenzym Q10 ist einer der wichtigsten Faktoren zur Vermeidung von Herzinsuffizienz. … Würde sich eine Universitätsklinik die Mühe machen, Coenzym-Q-10-Spiegel bei älteren Patienten zu bestimmen, würden weniger ältere Personen an Herzinsuffizienz sterben.„

Q10 Plasmawerte vor und nach 5 Wochen
Q10-Spiegel vor und nach 5 Wochen

NADH

Was ist NADH ?

NADH ( Nicotinamidadenindinukleotid) ist eine natürliche Substanz, die in Pflanzen wie in Tieren vorkommt. Ihre weite Verbreitung lässt es ahnen – sie stellt ein uraltes Erbe der Evolution dar.

Entdeckt wurde sie in den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts durch zwei deutsche Chemiker, Warburg (1930) und Christian (1936). Nach und nach stellte sich heraus, dass sie an vielen Stellen im Organismus auftritt, also offenbar eine wichtige Rolle bei einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen spielt.

In der Nahrung findet man sie dementsprechend häufig: in höheren Konzentrationen vor allem in tierischen Produkten (Fleisch, Fisch, Geflügel, besonders Leber), in geringerem Ausmaß auch in Getreide (Vollkorn), Nüssen und manchem Gemüse.

Allerdings ist die Zufuhr der über das Verdauungssystem bzw den Darm aufgenommenen Menge gering. Denn ein Großteil wird zuvor durch die Säure des Magens zerstört. (Vorgängige Verluste bei der Zubereitung/ beim Kochvorgang gar nicht eingerechnet.)

Doch das stellt für uns erst einmal kein Problem dar. Denn NADH wird auch vom menschlichen Organismus selbst produziert – es handelt sich um einen Abkömmling des Niacin (Vitamin B3).

Niacin kann zwei Formen annehmen: Nikotinsäure und Nicotinamid. Meist liegt eine Mischung von beiden vor.

Gewonnen wird es in der Leber aus Tryptophan, einer Aminosäure. Die Quelle für Tryptophan ist tierisches Eiweiß/ Protein. (Denn sie ist eine essentielle Aminosäure, d.h. der menschliche Körper kann sie nicht selbst erzeugen.)

NADH stammt also aus Produkten des Tryptophanstoffwechsels bzw des Umbaus von Niacin.

Die Notwendigkeit einer ausreichenden Versorgung mit Tryptophan bzw Vitamin B3, lässt sich ausweiten auf B-Vitamine im allgemeinen. Denn jene entfalten ihre Wirkung oft im Zusammenspiel wie ein Orchester. So setzt etwa die Erzeugung von Niacin die Anwesenheit von Vitamin B6 voraus.

Nahrungsergänzung

Doch es lässt sich auch eine grundlegende Verbesserung ins Auge fassen, die hinausgeht über jene mehr oder weniger ausreichende Grundversorgung des Organismus. Wichtig ist das vor allem in Situationen besonderer Beanspruchung durch Arbeit, Sport, Krankheit, Rekonvaleszenz usw. Dort überschreitet die Nachfrage im Organismus leicht das Angebot. Durch zusätzliche Gabe kann man aber dem Bereich einer negativen Bilanz entkommen.

Besonders relevant ist das bei Schlüsselsubstanzen, also denen, die ihre Aufgaben an den entscheidenden Schaltstellen des Organismus wahrnehmen. Eine solche ist NADH.

Dabei ist aber erst einmal nachzuweisen, dass das von außen zugeführte NADH überhaupt vom Blutkreislauf und den Geweben aufgenommen wird. Dies wurde verschiedentlich bestätigt (vgl zB Hentschke 2010), es überwindet sogar die natürliche Blut-Hirn-Schranke. Die Präparate umschiffen offenbar aufgrund ihrer pharmazeutischen Machart die beiden Nadelöre der Magen,- wie die der Darmpassage.

NAD(H) = Coenzym 1

Um die Bedeutung des NADH zu verstehen und warum es „Coenzym 1“ genannt wird (was ja wie ein Ehrentitel klingt), ein kurzer skizzenhafter Ausflug in die Chemie.

Eigentlich handelt es sich hier um 2 Formen einer Substanz, 1. NAD+ und 2. NADH. Durch die Aufnahme eines Wasserstoffatoms (H) durch die 1. entsteht aus ihr die 2. Form.

Diese Aktivität der Wasserstoffaufnahme ermöglicht es dem NAD+ als ein Coenzym zu wirken, also eine Vielzahl spezieller Enzyme bei unterschiedlichen Stoffwechselprozessen zu steuern. Es wirkt damit im Sinne eines stimulierenden, verstärkenden und regulierenden Faktors, als ein Katalysator.

Was passiert, ist im Prinzip immer dasselbe: Wasserstoff (2 x H) wird von einer Substanz abgespalten und auf das Coenzym übertragen (NAD+ > NADH). Dabei wird ein H freigesetzt.

Dieser Prozess läuft bei Bedarf aber auch wieder in umgekehrter Richtung ab:
NAD+ wird regeneriert (NADH > NAD+) und damit wieder einsatzfähig. (Dies geschieht etwa durch das künstlich zugeführte NADH der Nahrungsergänzung.)

Energiegewinnung

Die mit Sicherheit wichtigste Funktion des NAD(H) ist die, die sie bei der Energiegewinnung in der Zelle erfüllt. (Andere werden wir auch noch kennenlernen.) Denn ohne Energie gibt es kein Leben.

In bestimmten Strukturen/ Organellen der Zelle, den Mitochondrien, finden die damit verbundenen chemischen Vorgänge statt. Alle Prozesse werden durch Enzyme vermittelt und zugleich durch Coenzyme gesteuert.
Sie verlaufen in 2 Phasen:

In der 1., dem sog. Zitronensäurezyklus, entstehen aus den Abbauprodukten von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten durch chemische Prozesse Paare von Wasserstoffteilchen (H) zusammen mit energiereichen Elektronenpaaren.

Hier, am Anfang der 2. Phase, der sog. „Atmungskette“, greift nun das NAD+ ein. Letztendlich wird Wasserstoff auf Sauerstoff übertragen durch eine Kette von Zwischensubstanzen. Es entsteht Wasser, H2O. Die ebenfalls wandernden Elektronen bauen gleichzeitig Energie auf in Form elektrischer Spannung.

Diese Energie wird chemisch gespeichert in Form einer bestimmten Substanz, dem ATP. Damit stellt ATP also gewissermaßen die Währungsreserve an Energie dar, welche dem Organismus zur Verfügung steht.

NAD(H) ist als Coenzym wirksam an der Schnittstelle von Zitronensäurezyklus und Atmungskette. Ein vermehrtes Angebot an NAD(H) sollte also auch zu einer signifikanten Erhöhung von ATP bzw von Energie führen.

Erwartungsgemäß ergab sich bei einer experimentellen Studie, die an der Universität Freiburg (Grothwohl et. al. 2000) an Leistungssportlern unter Anwendung von NADH durchgeführt wurde, folgendes Bild:

  • geringerer Sauerstoffverbrauch und bessere Sauerstoffverwertung,
  • höhere Vitalkapazität,
  • mehr muskuläre Energie und
  • geistige Schärfe,
  • verkürzte Reaktionszeit.

Eine Supplementierung von NADH vermag also nachweislich die Effektivität des Enegiehaushaltes zu steigern.

Mit der Rolle des NADH ist der Gesamtprozess in der Atmungskette allerdings noch nicht an sein Ende gekommen. Es übergibt gewissermaßen den Stab an das nicht weniger wichtige Coenzym Q10 (CoQ10), das dann die folgenden Vorgänge zu katalysieren vermag.

Besonders Organe oder Gewebe, die einen hohen Energiebedarf aufweisen – wie Gehirn, Herz oder Skelettmuskulatur – sind auf eine möglichst optimale Versorgung mit NADH (und CoQ10) angewiesen. (Vgl Perelman 2003 zur Steigerung der Lebensdauer von Herzzellen.)

Antioxidans

Die Verbindung zwischen NADH und CoQ10 ist ganz eng. NADH bringt CoQ10 überhaupt erst in die seine in der Atmungskette aktive Form. Dieser Vorgang wird dann immer wiederholt, um verbrauchtes CoQ10 erneut verfügbar zu machen.

Zudem übernehmen beide Substanzen wichtige eine Rolle im Organismus als Antioxidantien. NADH selbst eines der stärksten, verleiht dem CoQ10 auch diese Wirkung erst. (Oleh et al. 2004)

Ein Antioxidans schützt Substanzen und Strukturen innerhalb und außerhalb der Zelle vor sog. „oxidativem Stress“. Denn diese werden ständig durch reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen (sog. Radikale) angegriffen. Ein Antioxidans aber fängt jene ab, indem es selbst mit ihnen eine Bindung eingeht.

Verursacher der Radikalbildung sind bestimmte physikalische (z.B. UV- , oder Röntgenstrahlen) oder chemische Einflüsse (z.B. Umweltgifte). Die entstehenden aggressiven Stoffe können aber auch körpereigene Produkte sein. Unvermeidlich fallen beim Stoffwechsel sogar immer solche Substanzen an.

Darüber hinaus gibt es noch eine Klasse anderer Radikale, die vom Stickstoff abgeleiteten. Es existiert also neben dem oxidativen auch ein sog. „nitrosativer Stress“. Beide verstärken sich gegenseitig.

Gefährdet sind besonders die Membranen der Zelle und ihre Organellen, etwa die Mitochondrien und vor allem das Erbgut, die DNS. Vorzeitiges Altern, chronische systemische Erkrankungen und auch aufgrund von Mutation – Zellentartung – können die Folge sein.

Zugleich erfüllen manche Radikale im Organismus auch physiologische Funktionen, etwa
als Signal-, und Botenstoffe oder als Abwehrwaffen des Immunsystems. Der Organismus ist
immer bemüht, einen der Situation angemessenen Gleichgewichtszustand aufrechtzuerhalten.

Eine moderate Zufuhr von Antioxidantien kann präventiv wirksam sein. Von NADH nun
sind keine Überdosierung und eventuellen Nebenwirkungen bekannt.

Detox

Dazu trägt NADH auch zur Entgiftung bei. Denn es regeneriert etwa das Tripeptid Gluthation, ein anderes wichtigstes Antioxidans. Gluthation ist aber zudem Baustein für das vielleicht bedeutendste aller Detox-enzyme, die Gluthationperoxidase.

Schutz und Reparatur der Erbsubstanz (DNS)

NADH katalysiert aber auch weitere physiologische Prozesse, etwa beim Aufbau von bestimmten Nukleotiden (Ueda, Hayatshi 1985), bei der Synthese von Eiweißen/Proteinen, also Bestandteilen der DNS ,

sowie bei der Erneuerung, der Replikation und Reparatur der DNS selbst. (Danielczik, 1999) Denn fehlende Komponenten werden mittels bestimmter Enzyme ergänzt, die NADH als Coenzym benötigen.

NADH übernimmt also viele konstruktive Aufgaben bei der Verteidigung des Erbgutes.

Zellschutz

Zellschützende Eigenschaften des NADH wurden erwiesen etwa von Zhang et al. 1998. Bei dieser
Untersuchung zeigte sich ein positiver Einfluss von NADH gegenüber der schädigenden Wirkung des Zytostatikums Doxorubin – ein in der Onkologie eingesetztes Zellgift. Gleichzeitig unterband NADH auch noch Kollateralschäden an bestimmten Neuronen , indem es das (durch die toxische Läsionen aktivierte) Enzym PARP hemmte.

2000 konnten Xu et al. ebenfalls die protektive Wirkung nachweisen an gesunden Zellen, welche verschiedenen Zytostatika ausgesetzt waren. Die Zellen wurden durch NADH vor der sonst eintretenden Selbstzerstörung (Apoptose) bewahrt.
Ähnliche Ergebnisse erzielten May et. al ( 2000) bei Leberzellen.

1999 zeigte sich sogar eine hemmende Wirkung des NADH bei bestimmten Arten von Tumoren (Fibroadenom und Kehlkopf-Carzinom) (Slade). Darüber hinaus fanden Xie et Fiedler 1998 einen Zusammenhang zwischen Metastasen und der NADH-abhängigen Produktion von Stickstoffoxid.

Dies alles überschreitet selbstverständlich den Bereich präventiver Anwendung, soll nur einen Hinweis geben, wie man sich die Schutzwirkungen des NADH vorzustellen hat.

Als Ergänzung sei verwiesen auf „Burgersteins Handbuch Nährstoffe“ (2000). Dabei geht es um das Niacin, die Substanz, aus der NADH gebildet wird. 

„Niacin ist unerlässlich für die Synthese von bestimmten Proteinen, die man in Zellkernen in einer Verbindung mit DNS findet. Diese Proteine, die sog. Histone, sind wichtig als Hilfsmittel für die Reparatur von Brüchen von DNS-Rändern, die durch Oxidation, Strahlung oder andere Umweltstressfaktoren erzeugt wurden.“(S.98)

Neurologie: geistige Gesundheit und Leistungsfähigkeit

Ein Schwerpunkt des klinischen wie auch des präventiven Einsatzes von NADH liegt im Bereich der Neurologie. Am besten erforscht ist dabei seine Rolle bei der symptomatischen Verbesserung von Morbus Parkinson. (Birkmayer et al. 1989, 1990; Kuhn et al. 1995; Vrecho et al. 1993, 1997) Das hier wirkende Grundprinzip lässt sich aber auch auf andere Erscheinungen des Nervensystems, in Pathogenese wie Salutogenese – also Entstehung von Krankheit wie Gesundheit – übertragen.

M. Parkinson resultiert aus einer unzureichenden Bildung eines Botenstoffes des Nervensystems, des Neurotransmitters Dopamin. Betroffen sind bestimmte Gehirnregionen, die für die Kontrolle vom Bewegung zuständig sind. Entsprechend zeigen sich Symptome von Zittern, Steifheit oder Verlangsamung. (Als mögliche Ursachen von M. Parkinson werden angesehen: Schädigung der Mitochondrien in den Zellen, die toxische Einwirkung auf die Nerven und/oder das Vorliegen einer genetischen Veranlagung.)

Zum Verständnis der Wirkung von NADH diene eine kurze Skizze der Art und Weise, wie Dopamin hergestellt wird: Ausgangsstoffe sind die beiden Aminosäuren Tyrosin oder Phenylalanin, wobei
es ein Zwischenprodukt gibt, wo sich beide Wege treffen, das L-Dopa.

Ein zentraler Faktor nun für die Umwandlung des L-Dopa in Dopamin ist das sog. BH4. Für seine Regeneration – denn seine knappe Verfügbarkeit limitiert den Prozess – benötigt es aber NADH. (BH4 ist nicht in der Lage, selbst die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden.)

Außerdem schützt NADH das wichtigste Enzym der Dopaminsynthese, das TH, vor kombiniertem oxidativen und nitrosativen Stress. (Bestimmte Toxine produzieren eine Substanz, welche TH lahm legt.)

Dopamin nun stellt seinerseits den Vorläufer dar für die mögliche Umwandlung in zwei weitere Neurotransmitter/ Hormone: Adrenalin und Noradrenalin. (Veranwortlich besonders für unsere Aktivierung und Wachheit.)

Das gleiche Prinzip gilt auch für die Synthese eines anderen Neurotransmitters, des Serotonin. (Ausgangsstoff ist hier Tryptophan, aber wieder unter zentraler Einflussnahme durch das BH4.)
Serotonin ist zuständig z.B. für den Appetit.

Durch mögliche Umwandlung des Serotonin ist in der Folge auch das den Wach-Schlafrhytmus steuernde Hormon Melatonin betroffen. (Maline et al. 2004) Zellenergie, Schutz, Reparatur und vor allem Versorgung mit Neurotransmittern – dies dürfte relevant sein auch für viele andere Erkrankungen.

Filley konnte etwa 1994 einen Zusammenhang aufweisen zwischen einem verminderten Level an NADH-abhängigen Enzymen und dem Auftreten von M.Alzheimer. (1994); vgl zu M. Alzheimer auch Rogers et al 1998; Xiang et al. 2005.
Forsyth et al. 1999 zeigten die positive Wirkung des NADH auf bei der so rätselhaften Erkrankung Chronic Fatigue Syndrome/ Chronisches Ermüdungssyndrom.

Entsprechendes gilt unter umgekehrten Vorzeichen von unserer Gesundheit.

Alle diese Neurotransmitter /Hormone sind bedeutsam für unsere mentalen Fähigkeiten: Aktivierung, Wachheit (respektive Entspannung, Schlaf), Reaktionsfähigkeit, Denken und Gedächtnis.

Gleichzeitig aber beeinflussen sie ganz wesentlich die emotionale Befindlichkeit: Lebensfreude versus Depression, gesteigerte Libido. Nicht umsonst nennt man Dopamin „Glückshormon“. Denn es ist der Botenstoff des körpereigenen inneren Belohnungssystems.

NADH stellt so einen wichtigen Baustein dar für die Bewahrung der eigenen geistigen Gesundheit.

Und nicht zu vergessen: wie auch andere „Nervennahrung“ (B-Vitamine, Coenzym Q10) vermag es geistige Leistungsfähigkeit zu steigern.

Weitere nützliche Effekte

Andere in der Literatur genannte Effekte betreffen Teilbereiche und sind bisher nur ansatzweise verstanden:

Senkung des Blutdrucks, der Spiegel des Gesamtcholesterin und des LDL-Cholesterin (Busheri et al. 1998), was auf eine Verringerung der Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose und Schlaganfall hinauslaufen würde. Die Mechanismen sind bisher ungeklärt. (Hentschke 2010)

Verringerter Blutzuckerspiegel (Lowell et Shulman 2005)

Förderung der Immunabwehr durch Zunahme von Interleukin-6 (Nadlinger et al. 2001)
Interleukin-6, ein Botenstoff des Immunsystems, aktiviert vor allem die Lymphozyten, eine bestimmte Klasse von weißen Blutkörperchen. Es kommt ihm eine wichtige Rolle zu vor allem bei der Steuerung von Entzündungen. Bei bestimmten neurologischen Erkrankungen ( M.Parkinson, M. Alzheimer, MS) ist sein Level signifikant erniedrigt.

Steigerung der Produktion von Stickstoffoxid (NO) aus der Aminosäure Arginin (Malinski, University of Ohio, nach Birkmayer 2015)

Der Zusammenhang zwischen NADH und BH4 könnte dabei die entscheidende Rolle spielen. Denn ähnlich wie bei den Neurotransmittern benötigt das zuständige Enzym BH4 und NADH.

Mehr NO bedeutet eine bessere Durchblutung (und Sauerstoffversorgung), denn es fungiert u.a. als Botenstoff, der die Weiterstellung von Gefäßen veranlasst. Das zeitigt wiederum positive Wirkungen auf Herz, Kreislauf und Lunge. Folgen sind aber auch mehr geistige Klarheit, ein Plus an Muskelkraft und erhöhte Libido.

Das kleine und große Blutbild

Das kleine Blutbild gehört zum Routinelabor und wird oft standardmäßig bestimmt. Es enthält in erster Linie Aussagen über die Menge und das Verhältnis verschiedener Blutzellen wie Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten sowie zu Menge, Volumen und Anteil des roten Blutfarbstoffs Hämo-globin.

Aus ernährungsmedizinischer Sicht ist das kleine Blutbild vor allem für die Charakterisierung von nährstoff-mangelbedingten Blutveränderungen interessant. So lassen sich hieraus erste Hinweise für eine Eisenmangelanämie, für eine perniziöse Anämie infolge eines Vitamin B12-Mangels oder für eine Folsäuremangelanämie ablesen.

Es wird bei Verdacht auf Infektionen, Entzündungen, Tumoren, Anämien, Gerinnungsstörungen oder seltene Blutkrankheiten sowie zur Verlaufskontrolle vieler Krankheiten angefertigt. Weitere Details im PDF: Fachinfos Blutbild

Fachinformation der Zusammensetzung von Q10 Magic Power – höchstdosierte Q10 und Q1 NADH Emulsion  

Coenzym Q 10 wird als fettähnliche Substanz bei der Darmpassage am besten aufgenommen, wenn es in einer Emulsion von Ölen/Fetten vorliegt. Da bietet es sich natürlich an, dafür Substanzen auszuwählen, die auch noch andere wichtige Funktionen im Organismus ausüben. Wir entschieden uns für ein wertvolles Öl, das per Kaltpressung aus den Samen einer aus Nordamerika stammenden Pflanze gewonnenen wird, das der Nachtkerze (Oenothera Biennis).

Denn Nachtkerzenöl enthält einen hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Diese aber sind essentiell – d.h. sie werden vom Körper nicht selbst zu erzeugt, sondern sind mit der Nahrung zuzuführen.

Es handelt sich speziell um Omega-6-Linolsäure (macht 74% der Mischung aus) und Gamma-Linolsäure/ GLA (8,7%).  (Daneben kommen noch je 8% gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren, sowie Aminosäuren, Mineralien, Vitamin E, Schleim-, und Gerbstoffe.)   

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren erfüllen wichtige Aufgaben für die Funktion jeder einzelnen Zelle.  

Denn sie werden zum Aufbau der Zellmembranen benötigt und bestimmen so wesentlich deren Struktur. Ein günstiges Verhältnis von Fetten/ Lipiden zu Eiweißen/ Proteinen ermöglicht nun eine quasi-flüssige Qualität der Membranen. Je höher insbesondere der Anteil ungesättigter Fettsäuren ist, desto fluider ist sie.

Deshalb können kleine fettähnliche bzw. lipophile Stoffe wie das Coenzym Q10  ungehindert in die Zelle eintreten ohne einen besonderen Transportmechanismus zu benötigen.

Der Übertritt Gewebsflüssigkeit/ Blut in die Zelle erweist sich so als noch einfacher als der vorige vom Darm ins Blut.

Beides zusammengenommen garantiert die außergewöhnlich hohe Bioverfügbarkeit des Coenzym Q 10 in Q10Magic Power“.

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sorgen so für eine intakte Struktur aller – auch der inneren – Membranstrukturen der Zelle ( wie der Mitochondrien). Neben vielen anderen Funktionen, die ihnen deshalb zukommen, werden in der Literatur hervorgehoben: Erweiterung von Gefäßen, Entspannung von Muskelfasern und vor allem der Schutz der Nerven.

(Sehr passend, bedenkt man, dass der Bereich der Prävention in der Neurologie ja auch sonst eine Hauptstoßrichtung unserer Formel darstellt.)

Ein spezifischer Vorteil dieser mehrfach ungesättigten Fettsäuren wurde aber bisher noch nicht erwähnt: sie wirken stark entzündungshemmend. (Entzündungen aber befinden sich an der Wurzel fast jeder chronischen Problematik.)

Dieser Zusammenhang ist ein wenig kompliziert: es geht dabei um die Feinregulation des Immunsystems durch bestimmte Gewebshormone, die Eicosanoide. Diese werden aus ungesättigten Fettsäuren im Organismus hergestellt und kommen in verschiedenen Untergruppen vor, die sich gegenseitig ausbalancieren. Darunter fallen auch die verschiedenen Klassen der Prostaglandine, wo die einen den Entzündungsprozess fördern und die anderen ihn hemmen.   

Nun ist GLA, das im Nachtkerzenöl vorkommt und auch aus der reichlich vorhandenen Linolsäure gebildet wird, Basis des Prostaglandin E1. Dieses wirkt selbst antientzündlich und behindert zudem die Produktion anderer – inflammatorischer – Prostaglandine. (Zudem wird auch die Sekretion des Allergenen Botenstoffes Histamin gehemmt. )

Deshalb wurde die Nachtkerze bereits in der Medizin der indianischen Ureinwohner eingesetzt. Heute benutzt man sie vor allem für Beschwerdebilder der Haut, des allergischen Formenkreises (Heuschnupfen, Neurodermitis, Asthma) oder bei der Autoimmunerkrankung Rheuma.

Unterstützend agieren dabei auch die enthaltenen Gerbsäuren, welche Schleimhaut verdichten und Entzündung hemmen sowie die Schleimstoffe, die die Feuchtigkeit in der Haut binden.

Q10 Magic Power – Energie und Schutz auf Zellebene

Q10 Magic Power steht für ein spürbares Mehr an Energie für Körper und Geist. Anders als bloße Stimulanzien oder Aufputschmittel betreibt das Präparat jedoch keinen Raubbau an den körpereigenen Reserven. Im Gegenteil: Die gezielte Einnahme erhöht nicht nur die vitale Leistungsfähigkeit, sondern unterstützt den Organismus maßgeblich dabei, gesund und „länger jung“ zu bleiben.
Wie ist das möglich? Um diesen Mechanismus zu verstehen, muss man den Organismus auf der Ebene seiner kleinsten biologischen Einheit betrachten: der Zelle. Sie ist der Ort, an dem die elementaren Stoffwechselprozesse stattfinden. Hier werden kontinuierlich die Substanzen produziert, umgebaut und abgebaut, aus denen unser Körper besteht. Gleichzeitig wird in der Zelle die Energie gewonnen, die diesen Stoffwechsel und darüber hinaus alle anderen Lebensvorgänge antreibt.
Die biologische Energiegewinnung
Die Vorgänge der zellulären Energiegewinnung bilden eine eigene Klasse spezifischer Stoffwechselprozesse, die am Ende des Abbaus unserer Nahrung stehen. In dieser Phase lassen sich zwei wesentliche Stufen unterscheiden:
  1. Der Citratzyklus: In dieser ersten Stufe werden die Abbauprodukte von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen so umgewandelt, dass sie als Bausteine für die Synthese körpereigener Substanzen zur Verfügung stehen. Dabei fällt Kohlendioxid (\(CO_{2}\)) als Abfallprodukt an, und es wird eine relativ kleine Menge Energie gewonnen. Vor allem aber werden Protonen – positiv geladene Wasserstoffteilchen (\(H^{+}\)) – frei. Diese werden auf NAD (aus Vitamin B3) und FAD (aus Vitamin B2) übertragen, wodurch NADH und \(FADH_{2}\) entstehen.
  2. Die Atmungskette: NADH und \(FADH_{2}\) dienen als Initialzündung für die zweite Stufe, die sogenannte Atmungskette. Man spricht hierbei auch von der „inneren Atmung“, da Sauerstoff eine entscheidende Rolle spielt. Bei akutem Sauerstoffmangel kann der Körper alternativ auf andere Formen der Energiegewinnung umstellen; diese nehmen im gesunden menschlichen Körper jedoch nur eine untergeordnete Funktion ein.
In diesem Gesamtablauf existiert eine biochemische Flaschenhalssituation. Eventuelle Defizite an NADH, \(FADH_{2}\) oder allgemein an B-Vitaminen und deren Abkömmlingen verursachen eine Blockade, noch bevor die eigentliche Energiegewinnung überhaupt in Gang kommen kann.
In der Atmungskette findet ein kontinuierlicher Fluss und Austausch elektrisch geladener Teilchen (Protonen und Elektronen) statt. Die dabei entstehende Spannungsenergie wird in Form neuer chemischer Bindungen fixiert. Elektronen fließen von NADH und \(FADH_{2}\) zum Sauerstoff, was eine extrem energiereiche Reaktion darstellt. Genau an dieser Stelle nimmt das Coenzym Q10 eine absolute Schlüsselstellung ein.
Zuletzt werden Protonen auf den Sauerstoff übertragen, sodass Wassermoleküle entstehen. Es handelt sich hierbei im Prinzip um eine kontrollierte Form der Knallgasreaktion – mit dem Unterschied, dass keine Energie explosionsartig freigesetzt wird. Alle Phasen dieses Geschehens werden durch Enzyme und deren Cofaktoren so gesteuert, dass der Prozess zeitverzögert und sicher abläuft. Seine Effektivität hängt jedoch vollständig von der ausreichenden Verfügbarkeit aller benötigten Faktoren ab – dies gilt insbesondere für das Ausmaß an vorhandenem Coenzym Q10.
Das Endprodukt dieses letzten Schrittes der Atmungskette ist Adenosintriphosphat (ATP), welches durch die Übertragung einer Phosphatgruppe aus ADP entsteht (\(ADP \rightarrow ATP\)). ATP stellt den Hauptenergiespeicher unseres Körpers dar – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Zelle. Darüber hinaus reguliert es über die Freisetzung des Botenstoffes Stickstoffmonooxid (NO) die Spannung der Blutgefäße und sichert damit die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Damit ATP in ausreichender Menge gebildet werden kann, müssen stets genug Ausgangsstoffe vorhanden sein. Ein Pool an Grundsubstanzen ist zwingend erforderlich, wie etwa der Zucker D-Ribose für den strukturellen Aufbau des Adenosins. Alle diese Prozesse spielen sich in den spezialisierten Strukturen der Zelle ab: den Mitochondrien. Sie werden zu Recht als die „Kraftwerke der Zelle“ bezeichnet, da in ihnen rund 95 % der gesamten Körperenergie gewonnen werden.
Die Zweischneidigkeit der Energiegewinnung: Freie Radikale
Die mitochondrialen Vorgänge bergen biologische Risiken. Zum einen reagieren sie empfindlich auf physiologische Einflüsse (wie die hormonelle Steuerung) sowie auf pathologische Faktoren (wie Umweltgifte). Zum anderen gehen von ihnen selbst – vor allem, wenn sie nicht vollkommen korrekt ablaufen – eine Reihe von Nebenwirkungen aus.
Hier zeigt sich eine Zweischneidigkeit, die in der Natur der Sache liegt: Das Vorkommen einer großen Anzahl geladener Teilchen bei diesen chemischen Prozessen erhöht naturgemäß den Bestand an freien Radikalen in der Zelle. Freie Radikale sind elektrisch geladene, chemisch instabile Moleküle, die extrem reaktionsfreudig sind. Dadurch können sie die Mitochondrien selbst sowie alle anderen Zellstrukturen massiv schädigen. Werden diese Strukturen zerstört oder pathologisch verändert, produzieren sie immer mehr toxische Substanzen. Das gefährdet die gesamte Zelle: Sie kann absterben oder – noch folgenschwerer, falls ihre Gene mutieren – entarten.
Um dem vorzubeugen, besitzt der Körper Regulationsmechanismen. Getreu dem Motto „Das Schwert heilt auch die Wunde, die es schlug“ fungieren einige der wichtigsten an den Prozessen beteiligten Substanzen (wie Coenzym Q10 und NADH) zugleich als hochwirksame Radikalfänger.
Die Problematik der freien Radikale – zumeist Sauerstoff- oder Stickstoffverbindungen, seltener auch solche des Schwefels – beschränkt sich jedoch nicht auf das Zellinnere. Sie betrifft den gesamten Organismus, also auch den extrazellulären Raum sowie die Oberflächen von Gefäßen, Geweben und Organen. Bei einer unzureichenden oder fehlgesteuerten Abwehrreaktion des Körpers gehen diese Gewebeschäden meist in chronische Entzündungen über. Genau dieser Mechanismus liegt einer Vielzahl degenerativer Erkrankungen zugrunde.
In diesem Kontext spricht man von oxidativem Stress (ausgelöst durch Sauerstoffradikale) und nitrosativem Stress (ausgelöst durch Stickstoffradikale), wobei sich beide Formen zu besonders toxischen Verbindungen kombinieren können. Neben physiologischen Ursachen durch den körpereigenen Stoffwechsel sind die Auslöser oft externer Natur: Überanstrengung, psychischer Stress, Schlafmangel, Rauchen, Alkohol, Medikamente, Infektionen, Ozon, Strahlenbelastung und Umweltchemikalien.
Diese Prozesse sind zudem von zentraler Relevanz für den Vorgang des vorzeitigen Alterns. Altern lässt sich im Wesentlichen in zwei Komponenten zerlegen:
  1. Mangel an Energie und an benötigten Basissubstanzen.
  2. Kontinuierliche Schädigung und Veränderung von Körperstrukturen.
Betroffen sind hierbei die Strukturen der Zelle und ihrer Membranen (etwa durch die Verzuckerung von Eiweißen, die Oxidation von Fetten oder die Einlagerung von Kalk) sowie der Extrazellulärraum. Der folgenschwerste Fall ist die Veränderung der DNA im Zellkern. Altern ist letztlich eine Summe sich anhäufender Kopierfehler. Wenn diese Fehler in den Genen stattfinden, hat das gravierende Konsequenzen, da diese die Funktion und die Regeneration unseres gesamten Körpers steuern.
Gleichzeitig darf man die Existenz freier Radikale nicht per se als schädlich betrachten. Neben ihrer potenziell zerstörerischen Wirkung erfüllen sie wichtige physiologische Aufgaben, beispielsweise als Signal- und Botenstoffe oder bei der gezielten Immunabwehr des Körpers. Aus diesem Grund versucht der Organismus, ein gesundes Gleichgewicht (Homöostase) in seinem Radikalpool aufrechtzuerhalten. Eine unkontrollierte, hochdosierte Einnahme isolierter Antioxidantien kann diese feine Balance stören und nachweislich das Immunsystem schwächen. Die Dosis und die molekulare Synergie machen den entscheidenden Unterschied.
Das Anforderungsprofil einer modernen Zell-Formel
Eine Rezeptur, die den Organismus effektiv schon auf der Zellebene unterstützen soll, muss folgenden biologischen Ansprüchen genügen:
  1. Sie muss jene Stoffe in ausreichender, aber ausgewogener Menge enthalten, die bei der zellulären Energiegewinnung eine Schlüsselstellung einnehmen.
  2. Sie muss oxidativem und nitrosativem Stress wirksam Einhalt gebieten.
  3. Sie muss entzündlichen Reaktionen direkt entgegenwirken.
  4. Sie muss das Immunsystem in seiner regulären Funktion unterstützen.
  5. Sie muss weitere physiologische Stoffwechselprozesse fördern – insbesondere die Synthese lebenswichtiger Substanzen (wie Enzyme, Hormone und Neurotransmitter) und damit den Aufbau gesunder Gewebe und Organe.
Zwischen all diesen Punkten bestehen enge funktionelle Verbindungen. So fördert beispielsweise oxidativer und nitrosativer Stress nachweislich die Mutationsrate von Viren und Bakterien im Körper, was wiederum das Immunsystem belastet und Entzündungen anheizt.
Im Folgenden finden Sie die detaillierte Analyse der Inhaltsstoffe von Q10 Magic Power und deren biologisches Zusammenwirken.

Die Inhaltsstoffe und ihre Wirkmechanismen
1. Coenzym Q10 (Ubiquinon)
Coenzym Q10 nimmt eine absolute Schlüsselposition bei der Energiegewinnung ein. Coenzyme unterstützen die körpereigenen Enzyme, welche chemische Prozesse auslösen und leiten, und steigern die Schnelligkeit und Effizienz dieser Reaktionen um ein Vielfaches.
  • Energiebereitstellung: Co Q10 reguliert die elektronische Kettenreaktion in den Mitochondrien (die innere Atmung). Diese mündet in der Bildung des hochenergetischen ATP. Nahezu 95 % der gesamten verfügbaren Körperenergie werden erst durch die Wirkung von Co Q10 freigesetzt.
  • Antioxidativer Schutz: Als starkes Antioxidans schützt es die Zellen vor aggressiven freien Radikalen. Dadurch unterbindet es die Entstehung von Entzündungen und senkt die Risikofaktoren degenerativer Erkrankungen. Es kurbelt die Fettverbrennung an, verhindert die schädliche Oxidation von LDL-Cholesterin und beeinflusst den Blutzuckerspiegel positiv. Besonders ausgeprägt ist dieser Schutz in den Geweben von Herz, Nerven, Gefäßen und Muskeln.
  • Versorgungsstatus & Alter: Co Q10 wird in kleinen Mengen über die (vor allem tierische) Nahrung aufgenommen und vom Körper selbst synthetisiert. Häufig liegt der Blutspiegel heute jedoch unter dem physiologischen Normwert von 0,8 µmol/l (optimal wäre ein Wert von > 1,2 µmol/l). In Phasen von Krankheit, Regeneration, Stress oder sportlicher Belastung übersteigt der Bedarf die Zufuhr deutlich. Da die Eigenproduktion im Alter kontinuierlich sinkt, entstehen rasch Defizite.
  • Herz und Gehirn: Diese Organe haben den höchsten Energie- und somit Q10-Bedarf. Bereits ein um 5–10 % verringerter Versorgungsstatus kann Störungen der Herzfunktion nach sich ziehen. Verschärft wird diese Situation oft durch die Einnahme von Statinen (Cholesterinsenkern), welche die körpereigene Q10-Synthese massiv blockieren. Auch die geistige Leistungsfähigkeit – Denken, Gedächtnis und Aufmerksamkeit – setzt eine lückenlose Energieversorgung der Nervenzellen voraus.
2. NADH (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid)
NADH ist ein weiterer entscheidender Faktor der zellulären Energiegewinnung. Es ist dem Coenzym Q10 biochemisch vorgeschaltet und steuert die Prozesse unmittelbar vor der inneren Atmung.
  • Synergie mit Q10: NADH ist dem Q10 in gewisser Weise übergeordnet, da es verbrauchtes Co Q10 regenerieren kann. Vor allem versetzt es Q10 überhaupt erst in die reduzierte chemische Form, in der es als Antioxidans wirken kann. Ohne diesen Partner könnte isoliertes Q10 unter Umständen selbst als schädlicher Oxidant reagieren.
  • Zellschutz und DNA-Reparatur: NADH nimmt wichtige Aufgaben beim Schutz zellulärer Strukturen und bei der Reparatur beschädigter Erbsubstanz (DNA) wahr. Damit beugt es potenziell bedrohlichen Entartungsprozessen von Zellen vor. Als stärkstes intrazelluläres Antioxidans hilft es, chronisch-degenerative Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder Arteriosklerose zu verhindern.
  • Entgiftung: NADH regeneriert L-Glutathion, den zentralen Baustein für das bedeutendste Entgiftungsenzym des Körpers, wodurch insbesondere die Leber (z. B. bei Alkoholkonsum) geschützt wird.
  • Leistungsstudien: Der Bedarf ist hoch: Herzmuskelzellen benötigen pro Gramm Eigenmasse etwa 90 Mikrogramm NADH, Gehirnzellen rund 50 Mikrogramm. Eine kontrollierte Studie der Universität Freiburg (Grothwohl et al., 2009) mit Leistungssportlern zeigte unter NADH-Zufuhr einen geringeren Sauerstoffverbrauch bei verbesserter Sauerstoffversorgung, eine höhere Vitalkapazität, mehr muskuläre Energie sowie eine gesteigerte geistige Schärfe mit verkürzter Reaktionszeit.
  • Neurotransmitter und Psyche: NADH spielt eine Schlüsselrolle bei der körpereigenen Synthese der Botenstoffe Dopamin, Serotonin, Adrenalin, Noradrenalin und Melatonin. Diese regulieren Aktivität, Wachheit, Entspannung und Schlaf. Sie verbessern das Denkvermögen und die Konzentration. Zudem hebt NADH die emotionale Befindlichkeit: Lebensfreude, Libido und das sexuelle Wohlbefinden nehmen zu. Dopamin aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn und gilt als „Glückshormon“.
  • Gefäß- und Immunfunktion: NADH reguliert den Blutzucker, senkt das Gesamt- und LDL-Cholesterin, fördert die Immunabwehr und steigert die Produktion von NO in den Gefäßen, was zu einer optimierten Durchblutung führt.
3. Der Vitamin-B-Komplex (Cofaktoren der Energie)
Vitamine sind essentielle Substanzen, die der Körper im Laufe der Evolution durch Mutationen nicht mehr selbst herstellen kann und über die Nahrung aufnehmen muss. Sie dienen meist als funktionelle Bestandteile von Coenzymen. Ein Mangel an B-Vitaminen führt in der Energieproduktion zu einer kritischen Blockade.
Nach der Aufspaltung der Nahrung liegt in der Zelle primär Essigsäure als Zwischenprodukt vor. Diese kann nur mithilfe spezifischer Cofaktoren (B-Vitamine sowie Spurenelemente wie Eisen und Magnesium) in die nächsten Verarbeitungsstufen eingeschleust werden. Fehlen sie, entsteht der biochemische Flaschenhals.
  • Vitamin B1 (Thiamin): Es ist der entscheidende Faktor im Vorfeld der Energiegewinnung; ohne B1 stagnieren die nachfolgenden Prozesse. Da es den Kohlenhydratstoffwechsel steuert, ist es im Nervensystem unverzichtbar: Neuronen sind zur Ernährung zwingend auf Traubenzucker angewiesen. B1 ist zudem am Aufbau der Nervenschutzschicht (Myelin) und an der Neurotransmittersynthese beteiligt. Im Proteinstoffwechsel wird es primär für die Bildung von Immunzellen benötigt.
  • Vitamin B2 (Riboflavin): Ein essentieller Faktor sowohl an der Engstelle des Citratzyklus als auch direkt in der Atmungskette. Zwei seiner Abkömmlinge übernehmen dort wichtige Funktionen beim Elektronentransport. Zusammen mit den Vitaminen B6, B9 und B12 kontrolliert B2 den Homocysteinspiegel im Blut – einen Hauptrisikofaktor für Arteriosklerose. Als Antioxidans schützt es Schleimhäute, Haut, Nerven und das Auge (Prävention des Grauen Stars). Es unterstützt die Entgiftung, das Immunsystem und die Bildung roter Blutkörperchen.
  • Vitamin B3 (Niacin / Nicotinamid): Unverzichtbar für die Aktivität als Coenzym an der Flaschenhalssituation der Energiegewinnung. Es stellt zudem das primäre Reservoir für die körpereigene Bildung von NADH dar. Es besitzt antioxidative Eigenschaften, ist Bestandteil hepatischer Detox-Enzyme, senkt die Blutfettwerte, reguliert den Blutzucker, erweitert die Gefäße (Blutdruckregulation) und hält das Calciumgleichgewicht stabil.
  • Folsäure (Vitamin B9): Unentbehrlich für jede Zelle und den gesamten Stoffwechsel. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt wissenschaftlich dokumentierte Funktionen: Folsäure trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft, zur normalen Aminosäuresynthese, zur Blutbildung, zum Homocysteinstoffwechsel, zur psychischen Funktion, zur Immunabwehr sowie zur Verringerung von Müdigkeit bei. Sie besitzt eine zentrale Funktion bei der Zellteilung. Ein Mangel ist ein bekannter Risikofaktor für Neuralrohrdefekte beim ungeborenen Kind.
  • Vitamin B12 (Methylcobalamin): Enorm wichtig für die Bereitstellung von Energie und Nährstoffen im gesamten Stoffwechsel sowie unverzichtbar für die Proteinsynthese und die Bildung roter Blutkörperchen. Es unterstützt den Aufbau der Botenstoffe Dopamin und Serotonin sowie den Erhalt der Myelinschichten der Nerven. Zudem baut es gefäßschädigendes Homocystein ab und senkt den Blutzuckerspiegel. Herausragender Aspekt: Vitamin B12 ist das stärkste physiologische Gegenmittel gegen nitrosativen Stress, indem es aggressive Stickstoffradikale im Körper effektiv abfängt und so Erbgut und Mitochondrien schützt.
  • Vitamin B6 (Pyridoxin): Als Coenzym steuert es den Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen und ist am Aufbau von Hormonen, Blut, Bindegewebe und Knorpel beteiligt. Es wirkt direkt bei der ATP- und DNA/RNA-Synthese mit. Zudem baut es Histamin ab, wirkt dadurch Entzündungen und allergischen Reaktionen entgegen und senkt Homocystein. Wichtig bei Diabetes: Eine gute Versorgung mit B6 verhindert die Entstehung verzuckerter Proteine (Advanced Glycation Endproducts), welche die Gewebestrukturen und das Hämoglobin pathologisch verändern würden.
  • Pantothensäure (Vitamin B5): Integriert in die Prozesse der Energiegewinnung sowie den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel. Es steuert den Aufbau von Lipiden, Aminosäuren und Proteinen (wie Hämoglobin und Antikörper) sowie von Neurotransmittern. Haut und Schleimhäute profitieren messbar von B5, da es nachweislich die Hautfeuchtigkeit erhöht und Heilungsprozesse beschleunigt.
4. Weitere Vitamine und essentielle Spurenelemente
  • Vitamin E (Tocopherol / Tocotrienol): Unterbindet die oxidative Zerstörung freier Sauerstoffradikale direkt in den lipidreichen Zellmembranen. Zusammen mit Vitamin B12 und Selen neutralisiert es zudem toxische Stickstoffverbindungen. Es schützt Muskel- und Nervenzellen im Gehirn und bremst Degenerationsprozesse. Im Auge stoppt es die durch UV-Strahlung induzierte Oxidation (Schutz vor Makuladegeneration und Grauem Star). Im Verbund mit Vitamin C bietet es antioxidativen Schutz für Herz und Gefäße und wirkt als natürlicher Blutverdünner Thrombosen entgegen (Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten wie Marcumar!). Zusammen mit Q10 und B5 erhöht es den Kollagengehalt der Haut.
  • Vitamin K (K1 / Phyllochinon & K2 / Menachinon): Beide Formen arbeiten eng zusammen. Vitamin K ist zentral für die Blutgerinnung (auch hier ist Vorsicht bei Blutverdünnern geboten). Gemeinsam mit Vitamin D3 reguliert es den Knochenstoffwechsel: Es verhindert die Entkalkung der Knochen (Osteoporose-Prävention) und schützt gleichzeitig die Gefäße und Gewebe vor pathologischer Verkalkung (Arteriosklerose-Schutz). Über den Knochenstoffwechsel beeinflusst es zudem den Blutzuckerspiegel positiv. Auf genetischer Ebene reguliert es die Zellteilung und induziert die Apoptose (Selbstzerstörung) entarteter Zellen. Im Zentralnervensystem hemmt es Entzündungen und stützt die Darmgesundheit, was sich positiv auf das geistige Wohlbefinden auswirkt (Darm-Hirn-Achse).
  • Vitamin D3 (Calciferol): Ein hormonähnliches Secosteroid, das der Körper unter Lichteinstrahlung in der Haut selbst bilden kann, bei dem jedoch klinisch sehr häufig Defizite diagnostiziert werden. Es fungiert als universelles Steuerungshormon, das eine Vielzahl von Genen dirigiert. Primär regelt es den Calcium-Phosphat-Haushalt und den Knochenerhalt. Da Calcium die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln bestimmt, sichert D3 die Muskelkraft. Es optimiert die Funktion und Struktur der Herzzellen durch das Auffüllen ihrer Calciumspeicher. D3 fördert ein gesundes Zellwachstum, stimuliert die Autophagie (Zellselbstreinigung) und stärkt die Immunantwort, während es gleichzeitig überschießende Autoimmunreaktionen und Entzündungen dämpft (wichtig zur Krebsprävention). Zudem moduliert es die neuronale Stress- und Entspannungsachse und reguliert den Blutdruck über die Niere.
  • Selen (Spurenelement): Unverzichtbar für die zelluläre Erneuerung, die DNA-Reparatur und die Apoptose entarteter Zellen (Krebsvorbeugung). Es stimuliert die Immunkompetenz und dämpft im Verbund mit Vitamin E Entzündungen (z. B. bei Arthritis). Seine Hauptaufgabe liegt in der Entgiftung: Zusammen mit Vitamin E und L-Glutathion aktiviert es Enzyme, die Schwermetalle und Umweltgifte unschädlich machen. Diese Dreierkombination schützt Zellmembranen, Gefäßauskleidungen und rote Blutkörperchen vor oxidativem und nitrosativem Stress. Die Leber wird so vor fibrotischen Veränderungen (Zirrhose) geschützt. Hohe Selenkonzentrationen finden sich zudem im Auge (UV-Schutz) und in der Schilddrüse, wo Selen für das Enzym benötigt wird, welches die Schilddrüsenhormone in ihre aktive Form umwandelt. Es regelt zudem die Hormonausschüttung in Bauchspeicheldrüse und Nebenniere (Blutdruck- und Blutzuckerregulation) und ermöglicht das biochemische Recycling von verbrauchtem Coenzym Q10.
  • Zink (Spurenelement): Als aktive Komponente in über 300 Enzymen ist Zink an der Zellerneuerung, der DNA-Synthese und dem gesamten Makronährstoffstoffwechsel beteiligt. Es steuert die Proteinsynthese zur Bildung von Transportproteinen (Hämoglobin), Hormonen und Neurotransmittern. Zusammen mit Vitamin K baut es Knochen auf, fördert die Kollagenbildung in Haut und Bindegewebe und sichert die zelluläre Vernetzung. Für den Knorpelaufbau arbeitet es synergetisch mit Vitamin B6 und Magnesium. Es bestimmt die Stabilität und Dichte von Haaren und Nägeln und ist essenziell für die Wundhealing. Endokrine Funktion: Zink steuert die Produktion von Schilddrüsen-, Wachstums- und Sexualhormonen sowie die Speicherung und Ausschüttung von Insulin. Es wirkt der Insulinresistenz der Zellen entgegen (Diabetesprävention) und beeinflusst die Fertilität, Potenz und Libido beider Geschlechter. Im Immunsystem ist Zink der zentrale Faktor, da fast alle Abwehrzellen für ihre Aktivierung zinkabhängig sind. Im Nervensystem schützt es neurale Strukturen, reguliert Synapsenrezeptoren, baut schädliche Proteine ab und entgiftet Ammoniak, Alkohol sowie Schwermetalle. Als potentes Antioxidans schützt es die Netzhaut des Auges und sichert gemeinsam mit Vitamin A die Dunkeladaption. Im Blut hält es das Säure-Basen-Gleichgewicht stabil.
5. Basis- und funktionelle Hilfsstoffe
  • D-Ribose: Ein physiologischer Einfachzucker, der die fundamentale Strukturbasis für die Synthese von ATP bildet. Nur bei einem ausreichend großen Pool an D-Ribose kann die in den Mitochondrien gewonnene Energie physikalisch in Form von ATP gebunden und gespeichert werden.
  • Nachtkerzenöl: Ein hochwertiges Pflanzenöl aus den Samen der Nachtkerze (Oenothera biennis), reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, mit nachweislich antiallergener und entzündungshemmender Wirkung. Es dient dem Aufbau flexibler Zellmembranen. Der galenische Hauptgrund: In der Formel verbindet es sich zu einer stabilen Emulsion mit den lipidlöslichen Komponenten (Co Q10, Vitamine E, D3, K1, K2). Dies optimiert die Mizellenbildung im Verdauungstrakt, beschleunigt die Darmpassage und steigert die Bioverfügbarkeit im Blut signifikant. Da sich Zell- und Mitochondrienmembranen bereitwillig für ungesättigte Fettsäuren öffnen, können die an das Öl gekoppelten Wirkstoffe die Zellbarrieren rasch und ohne metabolischen Widerstand passieren.
  • Stevia: Ein natürlicher, aus den Blättern der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnener Süßstoff. Er besitzt die 300-fache Süßkraft von Rübenzucker, ist jedoch vollkommen kalorienneutral und verursacht – im Gegensatz zu vielen synthetischen Süßstoffen – keinerlei metabolische oder gesundheitliche Risiken.
Q-CELLPOWER® / Q10 Magic Power ist vollkommen frei von künstlichen Aromen, Konservierungs- oder Farbstoffen.