Wirkungsmechanismus der Formel von Q10 Magic Power

Energie für die Zelle

Die Zelle ist die elementare Einheit des Körpers, der Sitz des Lebens. Alle ihre Funktionen sind gebunden an eine ausreichende Versorgung mit Energie. Sie selbst ist aber in der Lage, diese zu gewinnen. Das geschieht in biochemischen Prozessen, parallel zu denen, die die Baustoffe des Organismus erzeugen. 

Dem voraus liegen aber erst einmal Abbauvorgänge: die gesamte Verdauung und die Umwandlung der Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette in einfache Zucker, Aminosäuren und Fettsäuren. In der Zelle werden letztere zwecks Energiegewinnung in eine bestimmte Substanz umgewandelt, die sog. „aktivierte Essigsäure“.

Genauer: der Abschluss des Kohlenhydratabbaus endet in dem des einfachsten Zuckers, der Glucose/ Traubenzucker. Es entsteht Brenztraubensäure/ Pyruvat. Diese verbindet sich mit dem Coenzym A zur „aktivierten Essigsäure“(Acetyl-Co A).

Auch einzelne Fettsäuren schließen sich mit sich mit Co A zusammen, zu Acyl-CoA. Dieses wird dann ebenfalls in Acetyl-CoA umgewandelt. 

Anders verhält es sich nur bei den Aminosäuren: ihre Teilstücke werden erst später in den folgenden Mechanismus eingespeist. Alle diese Stoffwechselprozesse werden enzymatisch gesteuert. Dies gilt auch für die eigentliche Energiegewinnung, die in bestimmten Arealen der Zelle, den sog. Mitochondrien, stattfindet. 

 

Dabei lassen sich 2 Stufen unterscheiden:

Zuerst einmal der sog. Citratzyklus. Hier werden wie auch sonst in der Zelle Bausteine für die Synthese körpereigener Substanzen erzeugt und es fällt als Abfallstoff Kohlendioxid an. Anfang und Endpunkt dieses zyklischen Geschehens ist die aktivierte Essigsäure. Es wird auch bereits eine kleine Menge Energie gewonnen. Vor allem aber werden positiv geladenen Wasserstoffteilchen
(H+) frei. Diese werden gebunden, indem sie auf die Coenzyme NAD und FAD übertragen werden. 

 

Es entstehen NADH und FADH. 

Dies stellt die Initialzündung dar für die 2. Stufe, die sog. Atmungskette. Man spricht auch von „innerer Atmung“. Denn hier spielt Sauerstoff eine entscheidende Rolle. (Im Falle von Sauerstoffmangel kann der Körper auch alternativ auf andere Formen der Energiegewinnung umstellen.

Ihnen kommt im gesunden menschlichen Körper aber nur eine untergeordnete Funktion zu.) Dieser Übergangsbereich von Stufe 1 zu Stufe 2 ist aber ein kritischer. Es handelt sich um eine Art Flaschenhalssituation. Eventuelle Defizite von NAD und FAD würden eine Blockade verursachen, bevor die innere Atmung, die Energiegewinnung überhaupt in Gang kommt. Das mögliche Defizit betrifft vor allem die Versorgung mit B-Vitaminen. Vitamin B2 ist etwa Ausgangsstoff für die Synthese von FAD und Vitamin B3 derjenige für die des NAD. Aber auch andere spielen eine wichtige Rolle. (s. schematische Übersicht u.).

In der Atmungskette wird nun letztendlich Wasserstoff auf Sauerstoff übertragen durch eine Kette von Zwischenschritten. Der entscheidende Katalysator ist dabei das Coenzym Q10. Es handelt sich um so etwas wie eine verzögerte Knallgasreaktion, durch die Wasser entsteht. Die parallel zu den positiv geladenen Wasserstoffteilchen wandernden (negativen) Elektronen bauen dabei Energie auf in Form elektrischer Spannung.

Diese Energie wird am Ende der Kette gespeichert in den chemischen Bindungen einer bestimmten Substanz, dem sog. Adenosin-Triphosphat, ATP. Damit stellt ATP gewissermaßen eine (fast) universale Währungsreserve an Energie dar, welche dem Organismus zur Verfügung steht. (Zweitwährung ist das GTP/ Guanosin-Triphosphat, das aus dem Citratzyklus stammt.)

Zugleich muss aber für seine ausreichende Bildung ein Pool an Grundstoffen vorhanden sein, im besonderen der Zucker Ribose für den Aufbau des Adenosin (und Guanosin).

Alle Phasen des Geschehens werden durch Enzyme und Cofaktoren/Coenzyme bewerkstelligt und gesteuert. Ihre Durchführung ist insofern abhängig von der ausreichenden Verfügbarkeit aller benötigten Faktoren. Andernfalls ist der Körper gezwungen, auf alternative, ineffektive Prozesse der Energiegewinnung umzustellen.